Meine Arbeit im Gemeinderat

Wie geht's weiter beim Kulturtreff Alter Bahnhof

Klaus Maier hat als Kulturamtsleiter in den vergangenen Jahrzehnten das kulturelle Leben wesentlich geprägt.

Die Zusammenarbeit mit den Kulturfreunden Neulußheim ist dabei etwas ganz Besonderes. Dank der ehrenamtlichen Unterstützer gibt es in Neulußheim daher nicht nur ein vielfältiges, sondern auch bezahlbares Kultur-Programm. Kostengünstig nicht nur für die Besucher, sondern auch für die Gemeinde. Da Klaus Maier Ende September in Altersteilzeit geht, muss daher ein (e) Nachfolger(in) gefunden werden. Von Seiten der Gemeindeverwaltung wurde vorgeschlagen, die Nachfolge von Klaus Maier auf 2 Mitarbeiter auf 450,- €-Basis zu verteilen.

Nachdem die Mehrheit durch FWV, CDU und Bürgermeister diesen Vorschlag beschlossen hatte, wurde eine entsprechende Stellenanzeige geschaltet. Da ich mir nicht vorstellen kann, dass die ganze Arbeit durch geringfügig Beschäftigte abgedeckt werden kann, habe ich gegen diesen Vorschlag gestimmt. Das Amt des Kulturamtsleiters erfordert ein großes Maß an Flexibilität. Und jeder weiß aus eigener Erfahrung, dass ein "Neuling" für die gleiche Arbeit mehr Zeit braucht als jemand, der den Job schon viele Jahre macht.Geringfügig Beschäftigte dürfen keine Überstunden machen. Was ist, wenn die geringfügig Beschäftigten ihre Jahresarbeitszeit schon aufgebraucht haben, bevor alle Veranstaltungen abgeschlossen sind? Dann sind die Künstler gebucht, die Eintrittskarten verkauft und keiner ist da, der die Veranstaltung organisiert. Auf dieses Risiko sollte sich die Gemeinde auf keinen Fall einlassen! Dadurch würde nicht nur leichtfertig zerstört, was in Jahrzehnten aufgebaut wurde. Auch die Außenwirkung wäre sehr schlecht. Immerhin wird von Neulußheim gerne als die 4-Sterne Gemeinde gesprochen, Hiervon steht ein Stern für die Kultur. Diese möchte ich gerne bewahren und fördern.

Ich setze mich daher dafür ein, dass die Stelle der Kulturamtsleitung als tariflich angestellte Stelle in der Gemeinde angesiedelt bleibt.

Bis auf weiteres wird das Amt kommissarisch von Alexandra Özkalay betreut. Sie würde das Amt gerne auch langfristig übernehmen, müsste dann aber im Gegenzug von Aufgaben im Bürgerbüro entlastet werden. Das wäre nach meiner Ansicht eine gute und tragfähige Lösung, die einen Fortbestand des Kulturtreffs Alter Bahnhof in seiner jetzigen Form ermöglichen würde.

07.09.2018

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