Meine Arbeit im Gemeinderat

Ü-3 Kinderbetreuung wird weiter ausgebaut

Eigentlich haben wir in Neulußheim ausreichend Betreuungsplätze für Kinder über 3 Jahren.

Allerdings nicht im Bereich der ganztägigen Betreuung. Eine einfache Umwandlung eines Halbtages- in einen Ganztagesplatz ist nicht so einfach möglich, da die räumlichen Anforderungen bei Ganztagesbetreuung größer sind als bei einer Halbtagesbetreuung.

Wenn man sich vor Augen führt, dass Kindergartenkinder im Tagesverlauf auch immer wieder Rückzugsräume brauchen, ist das auch nachvollziehbar.

In der Gemeinderatssitzung am 27.09. stand dann auch das Thema „Ausbau der Ganztagesbetreuung“ auf der Tagesordnung.

Es gab gem. Sitzungsvorlage diverse Möglichkeiten, die von einem Verzicht auf den weiteren Ausbau, den Ausbau zu Lasten der Hort- bzw. Kernzeitbetreuung, der Umwandlung eines weiteren Schulbereichs bis zu einem kompletten Kindergartenneubau reichten.

Unter diesen Optionen entschied sich der Gemeinderat für einen Anbau an der Kinderkrippe Haus Kunterbunt an der Lußhardt-Schule.

Dies aus mehreren Gründen:

-Das benötigte Gelände gehört der Gemeinde und muss daher nicht erst angekauft werden.

- Über das Haus Kunterbunt und die Kernzeit- bzw. Hortbetreuung sind bereirs eine Leitung sowie ein Personalstamm vorhanden. Ebenso besteht schon eine Infrastruktur für das Mittagessen.

-Auf Vorschlag von Hanspeter Rausch hat der Gemeinderat mehrheitlich beschlossen, dass die Verwaltung die Planung und Kostenermittlung alternativ für Räume in Containerbauweise bzw.in Fertigbauweise einholt. Dann kann man sehen, welche der Optionen sowohl preislich als auch von der (zeitlichen) Umsetzung passt. Dass ein Kindergarten in Containerbauweise ansprechend gestaltet werden kann, sieht man z.B. beim neuen Kindergarten in Ketsch, Ecke Mannheimer/Gartenstraße.

-Ganz zum Schluss noch ein Argument, dass mir bei diesem Thema besonders am Herzen liegt:

Im Haus Kunterbunt werden bisher die Kinder bis zum 3. Geburtstag betreut; dann müssen sie die Einrichtung wechseln und sich an eine neue Umgebung und neue Bezugspersonen gewöhnen. Wenn das Haus Kunterbunt um Kindergartengruppen erweitert wird, müssen sie das nicht mehr. Außerdem werden die Kinder von der besseren Altersdurchmischung profitieren, wenn z.B. im Garten die Zweijährigen mit den Fünfjährigen spielen.

29.09.2018

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